Zum ersten Mal in dieser Saison sind Lyss und die Falcons gleichauf. 31 Punkte haben beide auf dem Konto, die Seeländer aber noch ein Spiel mehr. Nach Verlustpunkten ist Huttwil also immer noch alleiniger Leader und sieben Spiele vom Masterrundensieg entfernt. Dieser wird über den SC Lyss führen, den Gegner vom kommenden Mittwoch. Das sieht auch Martin Meyer nicht anders. Meyer ist einer der Routiniers bei den Falken und kennt die 1.-Liga hervorragend. Jetzt müsse man weiterhin konsequent seinen Weg gehen und das Ziel nie aus den Augen verlieren, sagt der wirblige Stürmer, der vor dem Wechsel zu den Falken für den SC Langenthal in der NLB spielte. Was die Langenthaler 2002 geschafft haben, das wollen die Huttwiler in diesem Jahr erreichen: Den Aufstieg in die zweitbeste Liga der Schweiz.
Martin Meyer ist von den Fähigkeiten seines Teams überzeugt, gibt aber auch zu bedenken, dass es noch ein Stückchen geht, bis es so weit ist und letztlich ja nur noch die Playoffs zählten. Gegen wen es da gehen wird, will Martin Meyer noch keine Prognose machen. Aarau, Brandis und Zuchwil bilden die Spitzengruppe in der Masterrunde der Ränge eins bis sechs. Sie sind dicht gefolgt vom EHC Thun. Erdenklich wäre heuer zum ersten Mal ein Playoff-Duell gegen den Lokalrivalen aus Hasle, wo auch einige ehemalige Falcons unter Vertragen stehen. Aber bevor es so weit ist, geht es morgen gegen den SC Lyss. Dieser ist mit zwei Siegen fulminant ins neue Jahrzehnt gestartet. Bereits 11 Tore hat die Offensivtruppe aus dem Seeland auf dem Konto. Jedoch mussten die härtesten Gegner der Huttwiler auch schon sieben Treffern kassieren. Dies führt zwar zu einer ansehnlichen Torbilanz, aber spricht nicht für die Solidität der Verteidigung des SC Lyss.
Aber aus solchen Statistiken macht sich Martin Meyer wenig. Er weiss: Zählen tut es auf dem Feld und da werden die Lysser alles in die Waagschale werfen, um endlich auch die bis anhing souveränen Oberaargauer ein erstes Mal zu schlagen in dieser Saison. Es ist auf jeden Fall ein heisses Spiel zu erwarteten. Sicherlich keine Vorentscheidung, aber ein richtungsweisender Spielausgang.