Sieg im 1. Spiel des Playoff-Halbfinals für die Huttwil Falcons gegen den SC Unterseen-Interlaken. Dabei machten einige wenige Minuten den Unterschied. Die Huttwiler gehen damit in der Serie mit 1:0 in Führung.
Die Gastgeber nahmen sofort das Heft in die Hand und drängten die Gäste in die Defensive. In den ersten Minuten kam jedoch der letzte Pass jeweils zu ungenau, so dass gute Chancen ausblieben. Als jedoch Markus Von Allmen in der 8. Minute wegen Halten eine kleine Strafe absitzen musste, dauerte es nur gerade 18 Sekunden, bis die Falken ihre erste Überzahl eiskalt ausnützten. Daniel Bieri schloss eine Kombination mit Robert Othmann und Pascal Stoller ab. 144 Sekunden später schien das Spiel bereits entschieden. Renato Schütz (10.) und Robert Othmann (11.) doppelten nach und erhöhten auf 3:0. Den Falken ging dies wohl aber etwas zu einfach. Der Playoff-Spirit war plötzlich weg, und die Gäste kamen dadurch besser ins Spiel. Unnötige Strafen und eine daraus resultierende doppelte Überzahl zu Ende des Drittels kostete die Huttwiler das «zu Null». Roland Lüthi reussierte 23 Sekunden vor Drittelsende zum 3:1
Ähnlich lief es im Mitteldrittel. Vorerst geläutert kamen die Falken aus der Kabine und spielten wieder druckvolles Vollgashockey, Bis zur 26. Minute erhöhen Bruno Brechbühl (23.) Robert Othmann mit seinem 2. Treffer auf 5:1. Aber wiederum verloren die Falken danach den Faden. Und erneut waren die Gäste sofort präsenter. Die logische Folge: Das 5:2 in der 31. Minute durch Yves Niederhäuser. Die klare Führung nach 40 Minuten bedeutete indes die Entscheidung. Es ist zu erwarten, dass am Samstag in Matten ein ganz anderes Spiel stattfinden wird. Spielt das Team von Coach Alfred Bohren aber ihr Playoffhockey der Prägung 09/10, dann liegt ein Sieg in Matten durchaus drin.