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UNERWARTETER PUNKTVERLUST DER HUTTWIL FALCONS

Überraschung in Huttwil: Die Huttwil Falcons gewannen gegen den Tabellenletzten EHC Basel/Kleinhüningen erst durch ein Tor von Florian Dähler nach 61:40 Minuten in der Verlängerung. Der Siegtreffer zum 4:3 bedeutete die erstmalige Führung der Huttwiler in diesem Spiel. Die Platzherren verloren neben dem Punkt auch noch Stürmer Alain Bartlomé wegen einer Knieverletzung

Die anwesenden 237 Zuschauer trauten ihren Augen nicht. Der Tabellenletzte schnupperte im Heimstadion des souveränen Leaders an der Sensation. Fast 40 Minuten dauerte es, bis der haushohe Favorit endlich sein erstes Tor erzielen und damit den Rückstand aus der 7. Minute, erzielt durch Cyrill Voegelin, ausgleichen konnte. Janick Holzer nutzte die dritte Powerplay-Möglichkeit auf Zuspiele von Thomas Frutig und Alain Bartlomé. Wer nun einen Einbruch des Underdogs wegen des Gegentreffers kurz vor Drittelsende erwartete, sah sich getäuscht. Kaum war das letzte Drittel angespielt, klingelte es erneut hinter Falkenhüter Simon Pfister. Jukka Schäublin traf nach einer feinen Einzelleistung. Auch den erneuten Ausgleich der Falken durch Alain Barlomé (55.) konterten die Gäste wiederum postwendend. Lediglich 30 Sekunden nach dem 2:2 netzte Adrian Laubacher zum erneuten Führungstreffer ein. Erst nach 57 Minuten erlöste Robert Othmann den Leader mit dem 3:3-Ausgleich. Zum Sieg in der regulären Spielzeit reichte es jedoch nicht mehr.

Punkt nicht gestohlen.

Da war für einmal nichts von Einbahn-Eishockey. Und es war nicht Glück, das die Basler in Anspruch nehmen mussten. Zwar hatten die Falken einige sehr gute Möglichkeiten, die zu Toren hätten führen müssen, aber diese hatten die Besucher auch. Die Basler spielten von Beginn weg frech mit, standen hinten gut, spielten diszipliniert, und lösten immer wieder schnelle Gegenstösse aus, welche auch zu Torchancen führten. Die Gäste, welche am vergangenen Samstag bereits den Tabellenzweiten Zuchwil-Regio ebenfalls auswärts bös ins Schwitzen brachten und nur knapp mit 3:4 verloren, scheinen mit neuem Selbstvertrauen zu Grosstaten fähig.

Zu keinem Zeitpunkt kam der Eindruck auf, dass an diesem Spiel der Leader gegen den Tabellenletzten spielte. Und dies lag nicht daran, dass die Falken schlecht spielten. Gewiss, von einem wirklich guten Spiel konnte keine Rede sein, aber die Leistungen bei den letztendlich ungefährdeten Erfolgen in Lyss (4:1) und in Thun (4:0) waren deutlich bescheidener. Der knappe Sieg der Falken war jedoch verdient, obwohl sie sich über eine Niederlage bereits nach 60 Minuten nicht hätten beklagen dürfen..


Huttwil Falcons – Basel/KLH 4:3 n. V. (0:1, 1:0, 2:2, 0:1)
Nationales Sportzentrum Huttwil. -  237 Zuschauer. - SR: Stingelin; Bauer/Hebeisen. - Tore: 8. Voegelin (Laubacher) 0:1. 40. Holzer (Frutig, Bartlomé/Ausschluss Laubacher) 1:1. 41. Schäublin 1:2. 55. Bartlomé (Frutig, May) 2:2. 56. Laubacher (Voegelin, Zwicky) 2:3. 57. Othmann (Frutig) 3:3. 62. Dähler (Bieri) 4:3. - Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen die Huttwil Falcons; 4-mal 2 Minuten gegen Basel / KLH.

Huttwil Falcons: Pfister; Haas, May; Prinz; Ryser; Berchtold, Frutig; Schütz, Othmann, Blaser; Portmann, Bartlomé, Holzer; Sägesser, Schär, Studer; Bieri, Dähler.

Basel KLH: Schaffner; Asal, Schäublin; Durrer, Rieser, Fassler, Lenz; Graf, Rieder, Dintheer; Frei, Laubacher, Meyer; Voegelin, Frehner, Brand; Zwicky. 

 


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