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ZUERST DIE KÜR, UND DANN DIE PFLICHT

Die Huttwil Falcons gewinnen in Adelboden mit 1:0

Nach einer Minute stand es bereits 2:0, nach vier Minuten 3:0, am Ende des 1. Drittels 4:0. Damit war die Vorentscheidung zugunsten der Falken gefallen. Was folgte, war die Pflicht, den Sieg nach Hause zu spielen. Dies war jedoch schwieriger und teurer als erwartet. Die Gäste bezahlten ihren letztlich ungefährdeten 5:2 - Sieg mit drei verletzten Spielern.
 
Sportchef Gregor Thommen kam von der Partie nicht viel mit. «Ich war ständig unterwegs zwischen der Kunsteisbahn und dem Spital.» Zuerst fuhr Thommen mit Florian Dähler, welcher bereits im Startdrittel ausfiel. Die zweite Fahrt war diejenige mit Daniel Bieri. Und schliesslich fiel auch noch Pascal Stoller aus. Die Geschichte des Spiels in Kurzfassung: Im 1. Drittel hatten die Gastgeber gegen die entfesselten Huttwiler nichts, aber auch gar nichts zu bestellen. Die Gäste dominierten im zweiten Spiel unter freiem Himmel innerhalb von nur fünf Tagen das Geschehen, wie sie wollten und waren den Burgdorfern stets einen Schritt voraus. Es kam der Eindruck auf, als spielten Teams aus unterschiedlichen Ligen, wobei den Falken natürlich entgegen kam, dass die Einheimischen nach den beiden Gegentreffern in der 1. Minute völlig verunsichert waren. Im 2. Drittel riss bei den Besuchern der Faden und das Spiel glich sich aus. Ein Grund dafür mag gewesen sein, dass sich das Team von Alfred Bohren zu sicher fühlte. Aber auch die drei verletzten Spieler innerhalb von kaum mehr als 20 Minuten könnten das Team aus der Fassung gebracht haben. Nach dem 2. Drittel stand es 2:5, und die Gastgeber starteten in Überzahl ins Schlussdrittel. Es war zu befürchten, dass es bei einem weiteren Treffer der Einheimischen nochmals heiss geworden wäre. Die Falken nutzten jedoch die zweite Pause, um sich wieder zu fangen und spielten im Schlussdrittel geschickt auf Halten des Resultats. Matchwinner war Robert Othmann, welcher drei Tore erzielte und sich zudem zwei Assists gutschreiben liess.
 
Der Zorn der Huttwiler
Falken-Coach Alfred Bohren nahm nach dem Spiel wegen seiner drei verletzten Spieler kein Blatt vor den Mund. «Wir sind nicht mehr in der Eishockey-Steinzeit. Es ist eine Frechheit, wie die Burgdorfer jeweils ihre Beine stehen liessen und so Verletzungen unserer Spieler in bewusst provozierten. Eine solche Spielweise ist immer auch die Handschrift des Trainers.» Und Gregor Thommen doppelte nach: «Anders als die Adelbodner, die auch hart spielten, sich die Lungen aus den Leibern liefen und uns so das Leben schwer machten, spielten die Burgdorfer ein schmutziges Spiel. Das ist unterste Schublade.» Florian Dähler und Daniel Bieri fallen mit Verdacht auf Innenband-Verletzungen vermutlich für einige Zeit aus. Pascal Stoller wird am Samstag gegen Zunzgen-Sissach (17.30 Uhr im Nationalen Sportzentrum Huttwil) spielen können.

Tabelle 1. MANNSCHAFT

 
1.
Huttwil Falcons
0/0
2.
0/0
5.
0/0
7.
0/0
8.
0/0
9.
0/0
11.
0/0
12.
0/0
 

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