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TRAUMSTART FÜR DIE HUTTWIL FALCONS

Die Huttwil Falcons verzeichneten einen optimalen Start in das Unternehmen Aufstieg in die NLB. Wiki Münsingen, Finalgegner und -Sieger der letzten Saison, wurde gleich mit 7:1 nach hause geschickt. Damit untermauern die Huttwiler ihre Ambitionen auf eindrückliche Weise.
 
Fast drei Jahre ist es her, seit Wiki-Münsingen ein Spiel ähnlich klar verlor. Am 7. Oktober 2006 setzte es ebenfalls in Huttwil im 3. Saisonspiel gleich ein 0:8. Seither ist viel Wasser die Langete hinunter geflossen, und Wiki glückte am 19. März dieses Jahres mit Timmy Hoppes Treffer in der 9. Minute der Verlängerung im entscheidenden fünften Finalspiel der Sieg in der Zentralgruppe der 1. Liga. Revanche war demnach angesagt, und die Falken revanchierten sich eindrücklich. Die unter Alfred Bohren wesentlich aggressiver forecheckenden Huttwiler liessen ihren Gegner kaum je richtig ins Spiel kommen. Die Aaretaler kamen zwar zu jedem Spielabschnitt topmotiviert aus der Kabine und versuchten, gleich das Spieldiktat an sich zu reissen. Dies gelang jedoch nur für kurze Zeit, denn zu deutlich lagen die Vorteile bei den Huttwilern, für welche Micha Schär gleich drei Mal skorte. Der entscheidende Treffer gelang jedoch Renato Schütz in der 42. Minute zum 4:1, nur 16 Sekunden nachdem Michel Zwahlen in Überzahl der Anschlusstreffer zum 3:1 gelang. Die prompte Reaktion der Falken zeigte auf, dass für Wiki an diesem Abend nichts zu holen war. Welches Potential im Team der Falken steckt, dokumentierte auch der Treffer zum 2:0. In Unterzahl hielt die Mannschaft von Alfred Bohren den Puck zuerst geschickt in den eigenen Reihen, bevor sich die Gebrüder Altorfer und Serge Haas in Seelenruhe vor Wikis Tor kombinierten, wo Remo Altorfer kaltblütig einschoss.
 
Gewinn auf der Torhüter-Position
Wiki gewann den letztjährigen Playoff-Final auch deswegen, weil dem starken Falkenhüter Thomas Schilt ein noch stärkerer Martin Kilchör bei Wiki gegenüber stand. Mit dem Zuzug von Simon Pfister verfügen die Huttwiler über ein Torhüter-Duo, welches fähig ist, Meisterschaften zu gewinnen. Pfister, vom B-Ligisten Ajoie gekommen, brachte mit seiner ruhigen und effizienten Spielweise sehr viel Sicherheit in die Hintermannschaft der Falken, welche ihrerseits ihren Hüter sehr gut abschirmte. Ob es die defensive Sicherheit war, welche die Falken-Stürmer so kaltblütig snipen liess, und ob sich die Effizienz im Abschluss fortsetzen wird, müssen die nächsten Spiele weisen. Falken-Coach alfred Bohren meinte nach dem Spiel: «Wir konnten mit allen vier Linien Druck machen. Ein solches Spiel kann man nicht nur mit spielerischen Mitteln gewinnen. Wir nahmen die Zweikämpfe gut an. Das Resultat ist auch der Lohn dafür, dass wir mit unserer Spielweise den Gegner zu Fehlern zwangen.»

Tabelle 1. MANNSCHAFT

 
1.
Huttwil Falcons
0/0
2.
0/0
5.
0/0
7.
0/0
8.
0/0
9.
0/0
11.
0/0
12.
0/0
 

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