Elfter Sieg im elften Spiel für die Huttwil Falcons. Gleich mit 6:1 bezwangen die Huttwiler den Gastgeber Zuchwil-Regio. Dabei stand das Spiel für die Solothurner von Beginn weg unter keinem guten Stern.
Nach nur 160 Sekunden war das Spiel zwischen dem EHC Zuchwil-Regio und den Huttwil Falcons bereits entschieden. Thomas Studer (2.17) und Bruno Brechbühl (2.40) nutzten innerhalb von nur 23 Sekunden die Fünf-Minuten-Strafe mit Restausschluss gegen Freddy Stalder, welcher Ralph Prinz durch ein Vergehen mit hohem Stock mit einer Hirnerschütterung ins Spital schickte. Am Ende des Startdrittels stand es 0:4 für die Gäste. Alain Sägesser war in der 15. und 17. Minute zwei Mal erfolgreich. Sportchef Gregor Thommen beklagte, dass die Falken es erneut nicht schafften, während der ganzen Partie voll konzentriert zu spielen, was den Verlust des zweiten Drittels zur Folge hatte. Bereits zum dritten Mal gewann das Team von Coach Alfred Bohren ein Startdrittel mit vier Toren Differenz. Jedes Mal verloren die Falken daraufhin das Mitteldrittel. Anbrennen liessen sie jedoch trotzdem nie etwas. Dass sich in Zuchwil selbst Alfred Bohren von der allgemeinen Unkonzentriertheit anstecken liess, belegen die Wechselfehler in den zweiten 20 Minuten. Der ehrgeizige Perfektionist an der Bande der Falken, der für sich selbst noch höhere Masstäbe setzt als für andere, mochte sich diesmal nicht allzu sehr ärgern. Zwei Wechselfehler ahndeten die Schiedsrichter, mindestens einen weiteren übersahen sie.